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Der Digitale Zwilling

Während der Projektlaufzeit wurde ein sogenannter Digitaler Zwilling des Quartiers Fraulautern entwickelt, der von interessierten Bewohner*innen genutzt werden kann (siehe auch Wie funktioniert eine EE-Gemeinschaft?)

Hierin werden die Auswirkungen von Stromerzeugung und -verbrauch der Akteur*innen einer EE-Gemeinschaft auf das Quartier abgebildet. Dabei können für verschiedene Szenarien die Wechselwirkungen zwischen Erzeugung und Verbrauch innerhalb der Gemeinschaft visualisiert werden.

Auswählbar sind exemplarisch die Jahre 2030 und 2045 mit unterschiedlichen Ausbaustufen im Quartier an erneuerbaren Energien, Stromverbrauch durch eine Ausweitung von Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen sowie die Einbindung von Stromspeichern.

Die Wechselwirkungen lassen sich für verschiedene Witterungssituationen und Jahreszeiten simulieren. Ergänzt werden kann die (künftige) Situation am eigenen Gebäude: Mitgliedschaft in einer EE-Gemeinschaften, eigene PV-Anlage, diverse Verbraucher und Speicher zu- oder abschalten. Für die Leistung der PV-Anlage und die Speichergröße, wie auch für die Leistung und den Strombedarf der Wärmepumpe und es Elektrofahrzeugs sind ortstypische Größen hinterlegt.*

Im Resultat werden die im Szenario hinterlegten Ausbaustufen angezeigt sowie die Auswirkung auf die eigene Energieinfrastruktur und die Stromkosten. Letztere sind als Saldo von Stromkosten und Einspeiseerträgen, auf Grundlage von Marktprämien, zu verstehen.

Der Digitale Zwilling soll zudem Konstellationen identifizieren helfen, die zu Netzengpässen führen können. Dies wird über eine Netzampel visualisiert, welche die Anzahl problematischer Netzstunden in der ausgewählten Jahreszeit darstellt.

* Eine individuelle Einstellung von installierter Leistung und Speicherkapazität ist aufgrund des Rechenaufwands leider nicht möglich.

 

 

Wie wird der Digitale Zwilling bedient?

Hier erhalten Sie Informationen zum Dashboard des Digitalen Zwilling.

Der Digitale Zwilling